Engelsaugen sind ein traditionelles Weihnachtsplätzchen, das nicht nur gut aussieht, sondern auch köstlich schmeckt. Diese kleinen, mit Gelee gefüllten Gebäcke bringen Freude in die Weihnachtszeit und sind ganz einfach zuzubereiten. Perfekt für Familienfeiern oder um Freunden eine süße Überraschung zu bereiten – wer kann da schon widerstehen?
Warum du Engelsaugen lieben wirst
- Einfach zuzubereiten: Auch Kochanfänger können mit diesem Rezept schnell zum Ziel kommen und die leckeren Plätzchen selbst herstellen.
- Vielseitig gefüllt: Mit verschiedenen Geleresorten kannst du die Engelsaugen nach deinem Geschmack variieren. Ob Johannisbeer- oder Aprikosenfruchtaufstrich – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
- Familienfreundlich: Die zarten Plätzchen sind perfekt für die gesamte Familie und bringen Kinderaugen zum Strahlen.
- Ideale Vorbereitungszeit: Die Engelsaugen eignen sich hervorragend für die Weihnachtsvorbereitungen, da sie sich gut aufbewahren lassen und die ganze Familie beim Backen helfen kann.
- Saisonale Leckerei: Diese Plätzchen sind ein Muss in der Weihnachtszeit und sorgen für eine gemütliche Stimmung.
Rezeptüberblick
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 12-15 Minuten
- Gesamtzeit: 35 Minuten
- Portionen: ca. 20 Plätzchen
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
Zutaten für Engelsaugen
-
Teig:
- 250g Mehl
- 125g Butter (zimmerwarm, sorgt für einen geschmeidigen Teig)
- 100g Zucker (für die süße Note)
- 1 Ei (bindet die Zutaten)
- 50g gemahlene Mandeln (für zusätzliche Textur und Geschmack)
- 1 TL Vanillezucker (verleiht eine feine Vanillenote)
- 1 Prise Salz (hebt die Aromen hervor)
-
Füllung:
- Johannisbeergelee (oder eine andere Sorte nach Wahl)
- Aprikosen-Fruchtaufstrich (als weiterer Füllungsoption)
So machst du Engelsaugen
- Ofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C vor, damit er die optimale Temperatur zum Backen erreicht.
- Teig zubereiten: Mische in einer Schüssel Mehl, Butter, Zucker, Ei, gemahlene Mandeln, Vanillezucker und Salz gut durch, bis ein glatter Mürbeteig entsteht.
- Kugeln formen: Forme aus dem Teig kleine Kugeln (etwa 2-3 cm Durchmesser) und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
- Mulden drücken: Drücke mit einem Finger oder einem kleinen Löffel eine Mulde in jede Kugel, um Platz für die Füllung zu schaffen.
- Füllen: Fülle die Mulden großzügig mit Johannisbeergelee und Aprikosen-Fruchtaufstrich.
- Backen: Backe die Plätzchen für ca. 12-15 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Lass die Engelsaugen auf einem Gitter abkühlen, bevor du sie servierst.
Tipps für gutes Gelingen
- Teig nicht überarbeiten: Um einen zarten Teig zu erhalten, vermeide es, ihn zu lange zu kneten.
- Kühlzeit: Du kannst den Teig vor dem Formen für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, um ihn leichter zu verarbeiten.
- Gleichmäßige Größe: Achte darauf, die Kugeln gleichmäßig zu formen, damit sie gleichmäßig backen.
- Füllung nicht überladen: Fülle die Mulden nicht zu voll, damit die Füllung beim Backen nicht überläuft.
Einfache Variationen
- Schokolade: Füge Kakaopulver zum Teig hinzu, um schokoladige Engelsaugen zu kreieren.
- Nussfüllung: Verwende eine Nuss-Nougat-Creme anstelle von Gelee für eine schokoladige Variante.
- Gewürze: Etwas Zimt oder Muskatnuss im Teig sorgen für eine weihnachtliche Note.
- Fruchtige Füllung: Neben Johannisbeere und Aprikose kannst du auch Himbeermarmelade verwenden.
Was passt zu Engelsaugen?
- Tee oder Kaffee: Diese Plätzchen harmonieren perfekt mit einer Tasse Tee oder Kaffee.
- Vanilleeis: Serviere die Engelsaugen leicht warm zu einer Kugel Vanilleeis für ein tolles Dessert.
- Frische Früchte: Eine fruchtige Beigabe wie Himbeeren oder Erdbeeren fit für einen frischen Kontrast.
- Weihnachtsgebäck: Kombiniere die Engelsaugen mit anderen traditionellen Plätzchen wie Lebkuchen oder Spritzgebäck.
Aufbewahrung und Aufwärmen
- Kühlschrank: Bewahre die Engelsaugen in einer luftdichten Dose im Kühlschrank auf. So bleiben sie bis zu einer Woche frisch.
- Gefrierschrank: Du kannst die ungebackenen Kugeln auch einfrieren und später direkt aus dem Gefrierfach backen.
- Wiedereinstellung: Fülle die Plätzchen vor dem Servieren frisch mit Gelee, um die Konsistenz und den Geschmack zu bewahren.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
- Teig zu fest: Achte darauf, die Butter nicht zu kalt zu verwenden, da der Teig sonst schwer zu verarbeiten ist.
- Falsche Backzeit: Überwache die Plätzchen während des Backens, um sie nicht zu lange im Ofen zu lassen.
- Uneinheitliche Kugeln: Achte darauf, dass die Kugeln alle die gleiche Größe haben, damit sie gleichmäßig durchgaren.
Engelsaugen: Hintergrund & kulinarische Inspiration
Engelsaugen haben ihren Ursprung in Deutschland und sind ein fester Bestandteil der Weihnachtsplätzchen-Tradition. Diese kleinen, runden Köstlichkeiten werden meist in der Vorweihnachtszeit gebacken und erfreuen sich als beliebte Leckerei in vielen Haushalten. Der Name „Engelsaugen“ kommt von der Mulde in der Mitte, die an das Auge eines Engels erinnert. Die Kombination aus zartem Mürbeteig und fruchtiger Füllung macht sie zu einem unvergesslichen Genuss.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange sind Engelsaugen haltbar?
Engelsaugen sind im Kühlschrank bis zu einer Woche haltbar, wenn sie in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Ja, du kannst den Teig vorab zubereiten und für bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Was kann ich statt Butter verwenden?
Für eine pflanzliche Alternative kannst du Margarine verwenden, achte jedoch darauf, dass sie gleichmäßig weich ist.
Sind die Plätzchen einfach zu glutenfrei zuzubereiten?
Ja, du kannst anstelle von Weizenmehl eine glutenfreie Mehlmischung verwenden.
Wie kann ich die Plätzchen süßer machen?
Für eine süßere Variante kannst du die Zuckermenge erhöhen oder eine süßere Marmelade wählen.
Abschließende Gedanken
Engelsaugen sind eine wunderbare Ergänzung für jede Weihnachtsbäckerei. Mit ihrem köstlichen Geschmack und der einfachen Zubereitung bietet dieses Rezept viel Freude beim Backen. Ob für dich selbst oder verschenkt als liebevolle Geste – diese Plätzchen sind immer ein Hit. Probiere es aus und lasse dich von der festlichen Stimmung verzaubern!
PrintEngelsaugen
Engelsaugen sind traditionelle Weihnachtsplätzchen, gefüllt mit fruchtigem Gelee. Perfekt für die Feiertage und einfach zuzubereiten.
- Prep Time: 20 minutes
- Cook Time: 15 minutes
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 20 cookies
- Category: Dessert
- Method: Baking
- Cuisine: German
- Diet: Vegetarian
Ingredients
- 250g Mehl
- 125g Butter (zimmerwarm)
- 100g Zucker
- 1 Ei
- 50g gemahlene Mandeln
- 1 TL Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Johannisbeergelee (oder eine andere Sorte nach Wahl)
- Aprikosen-Fruchtaufstrich
Instructions
- Heize den Ofen auf 180°C vor.
- Mische in einer Schüssel Mehl, Butter, Zucker, Ei, gemahlene Mandeln, Vanillezucker und Salz gut durch, bis ein glatter Mürbeteig entsteht.
- Forme aus dem Teig kleine Kugeln (etwa 2-3 cm Durchmesser) und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
- Drücke mit einem Finger oder einem kleinen Löffel eine Mulde in jede Kugel, um Platz für die Füllung zu schaffen.
- Fülle die Mulden großzügig mit Johannisbeergelee und Aprikosen-Fruchtaufstrich.
- Backe die Plätzchen für ca. 12-15 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis sie goldbraun sind.
- Lass die Engelsaugen auf einem Gitter abkühlen, bevor du sie servierst.
Notes
Teig nicht überarbeiten; du kannst den Teig vor dem Formen für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, um ihn leichter zu verarbeiten.













